Tadaa! Die Webseite hat ein neues Kleid

Man sieht es der Webseite bestimmt nicht an – aber an der Einbettung des neuen Designs in den Webauftritt haben einige unheimlich viel Arbeit, Zeit und Nerven reingesteckt. Angefangen beim HIZ, das die Zugangsvoraussetzungen geschaffen hat, über die Agentur und das Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit, hier vor allem über den Webredakteur, bis hin zu den beiden Programmierern, die klaglos und geduldig unsere (Verschiebe-)Wünsche umgesetzt haben. Vielen Dank für den unerbittlichen Einsatz, gerade in den letzten Tagen!

Der Lohn der Mühen: ein neues Kleid für die htw saar im neuen Design.
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Schriften

Schriften sind so eine Sache. Es gibt klare, verschnörkelte, seltsame, futuristische, altmodische, nüchterne und opulente Schriftarten. Für jeden Geschmack und für jeden Bedarf gibt es die richtige Schrift, wenn man lange genug sucht. Bei der Suche nach einer Hausschrift für die htw saar hat die Agentur nicht lange gesucht. Akkurat kam den Grafikern gleich in den Sinn. Vielleicht deswegen:

Akkurat in WiktionaryAttribute, die einer Hochschule gut anstehen.

Akkurat ist eine junge Schrift, 2004 entworfen vom Schweizer Laurenz Brunner. Ruhm erntete sie in der Typrographiewelt durch den Einsatz als Logoschrift für die Documenta 12. Sie ist eine Verwandte der Helvetica; Windows- und Word-Nutzer verfügen mit Arial über eine vergleichbare Schrift (obwohl es auch zwischen Helvetic und Arial Unterschiede gibt).

Ich bin von ein paar schon gefragt worden, wo der Unterschied liegt. Im Detail, aber sehen Sie selbst:

Arial vs. Akkurat

 

Sie sehen, sie läuft anders, führt das Auge sehr gut und hat das gewisse Extra. Die markantesten Unterschiede habe ich eingekreist.

Es ist geplant, von Akkurat einige Lizenzen zu erwerben, aber nicht 500 oder 5500. Unsere Studierenden können problemlos auf Arial und Helvetica zurückgreifen, ebenso die meisten Beschäftigten. In sämtlichen Druckerzeugnissen, also den Studiengangsfaltblättern, Broschüren und Plakaten der htw saar, wird Akkurat ihren Einsatz finden. Die Texte werden dadurch nicht besser, aber schöner :D

Countdown

Einen Termin sollten Sie schon heute dick und fett im Kalender markieren: den 1. April 2013. Und zwar aus zwei Gründen:

  1. Sie müssen unbedingt jemanden in den April schicken :-) Da der 1. April auf den Ostermontag fällt, können Sie viel mehr Menschen in den April schicken, als sonst. Haha, arglose Kinder, die Ostereier suchen möchten, unzählige Verwandte, die zum Osterkaffee kommen – this is going to be fun!
  2. Das neue Design wird an diesem Tag offiziell das Design der htw saar. Tadaaa!

Der Plan ist ehrgeizig, soll doch neben dem Geschäftsbedarf und ersten Flyern auch der Webauftritt bis zu diesem Tag angepasst sein. Naja, es wird wohl eher der 2. April 2013 werden, aber ganz offiziell wird das Design zum Sommersemester 2013 eingeführt. Sie möchten helfen? Kontaktieren Sie uns!

1.4.2013 – und was machen Sie jetzt?
Gute Frage. Zur Zeit arbeiten wir an festen Regeln für das neue Design und überprüfen deren Stringenz bei den verschiedenen Anwendungsformen (Flyer, Web, Geschäftsbedarf). Ein nicht ganz trivialer Prozess, der noch im vollen Gange ist. Wenn wir uns Ende November hoffentlich auf ein CMS-System für das Internet geeinigt haben, können wir dieses Thema designerisch angehen und haben dann auch Vorlagen für alle eLearning-Tools – Sie sind nicht vergessen, liebe eLearner-Organisator(inn)en und -Content-Entwickler(innen)!

Anwendungsbeispiel Powerpoint

Die aktuellen Powerpoint-Vorlagen haben ein großes Problem: durch die Kopfzeile geht wertvolle Präsentationsfläche verloren. Für alle, die darunter leiden, gibt es gute Nachrichten: das wird im neuen Design vermieden. Ein kleiner Tipp der Designer gratis dazu: für jede Information eine extra Folie. Da jagen Sie zwar Ihrem Publikum einen gehörigen Schreck ein, wenn Sie für eine 10-minütige Powerpointpräsentation 100 Folien haben, aber der ist bald weg, wenn man sieht, warum so viele Folien eingesetzt wurden.

Ich bleibe beim Vor-Nachher-Prinzip. Erstmal eine Folie im aktuellen Design – knapp 1/3 der Fläche wird vom Designin Anspruch genommen:

Und hier die Möglichkeiten des neuen Designs. Auch das sind nur Ideen, wie die Folien aussehen könnten. Wir haben den Großteil der Folien absichtlich textlastig aufgebaut, damit man beurteilen kann, ob eine Präsentation mit minimalem bis gar keinem Bildeinsatz wirkt. Der Designer-Tipp ist bei den ersten beiden Folien umgesetzt: ein starkes Bild für ein oder zwei Fakten. Bei den Standorten der HTW, bedeutet das dann sechs Einzelfolien. Diese kann man aber ganz schnell “durchschalten”. So untermalt man mit Bildern die Zahlen und Fakten und transportiert auch ein wenig Emotion.

Was meinen Sie? Nutzen Sie gerne die Kommentarfunktion.

Anwendungsbeispiel Studiengangsfaltblätter

Studiengangsfaltblätter gehören zu unseren wichtigsten Informationsmedien. Wir nutzen sie beim Tag der offenen Hörsäle, auf Schülermessen und haben sie bei jedem Schulbesuch mit dabei. Sie stehen zum Herunterladen auf unserer Webseite zur Verfügung – wer sich über einen Studiengang der htw saar informieren möchte, kommt um diese Faltblätter nicht herum. Zur Erinnerung ein aktueller, bald alter Flyer der HTW des Saarlandes (wenn Sie auf das Bild klicken, wird es größer angezeigt).

Und hier nun für jede Fakultät exemplarisch ein Faltblatt im neuen Design. Auch hier gilt: das sind erste Entwürfe, die sicher an manchen Stellen noch Änderungen erfahren werden.

Die Bachelor- und Master-Studiengangs-Faltblätter sollen sich durch die Vollfarbigkeit beim Master-Studiengang unterscheiden (zu sehen beim letzten Faltblatt-Entwurf, Master-Studiengang International Management).

So könnte ein Studiengangs-Faltblatt im Inneren aussehen. Neben der Fakultätsfarbe tauchen Ausschnitte aus htw saar auf. Diese Buchstabenfragmente, die Ihnen bestimmt schon oben aufgefallen sind, dienen als Gestaltungselement, das durch eine schmalere Titelseite des Faltblattes sofort sichtbar wird. Da in jedem Faltblatt andere Ausschnitte eingesetzt werden, gewinnt das Faltblatt-Design eine neue Dynamik und Lebendigkeit. Manchmal sind es die kleinen Dinge, die Wirkung erzeugen.

 

Die Workshops in den Fakultäten

Aus erster Hand kann ich nicht über die Workshops der Fakultäten berichten, denn Pressereferentinnen mussten leider draußen bleiben. Aus zweiter Hand auch nicht, da alle Teilnehmer(innen) sehr verschwiegen waren.Ich weiß aber grob, wie die Workshops strukturiert waren und habe etwas Bildmaterial aus den Workshops, so dass sich erahnen lässt, was an diesen vier Tagen passiert sein mag.

Jede Fakultät konnte bis zu sieben Personen in die Workshops senden. Die zentralen Fragen in den Workshops waren “Wer sind wir?”, “Was können und wollen wir erreichen?”, “Was tun wir für wen?” und “Was unterscheidet uns vom Wettbewerb?”.

Einen Tag lang erarbeiteten die Vertreter(innen) der Fakultäten die Antworten auf diese Fragen. Und das war Arbeit. Denn diese Fragen, die nicht nur im eigenen Leben nicht leicht zu beantworten sind, für die Fakultät zu beantworten, ist nicht gerade trivial. Nachdem feststand, worin die Stärken liegen, musste an der Visualisierung gearbeitet werden.

Welche Bilder und welche Farben passen zur Hochschule wie sie ist und wie sie sich entwickeln soll? Welche Werte sind die der Fakultät und welche Zukunftsvorstellung haben die Workshopteilnehmer für ihre Fakultät und Hochschule? Kreativ waren die Teilnehmer(innen), wie man auf den Bildern sehen kann, auf jeden Fall. Sie haben ihre Aufgabe sehr ernst genommen und viel Zeit und Mühe investiert. Auch Ihnen allen an dieser Stelle ein herzliches Dankeschön. Ihr Einsatz hat sich bezahlt gemacht. Die Ergebnisse der Workshops, der Wertekanon, die präferierten Farben und Bilder – all das war die Grundlage zur Erarbeitung des Corporate Designs, dessen Kernstück, das Logo, in diesem Blog vorgestellt wurde.

Aktuell arbeite ich mit der Agentur an der Ausarbeitung des Designs. Wobei man ehrlicherweise sagen muss, dass die Agentur am Design arbeitet und ich Fragen, die bei der Gestaltung auftreten, beantworte und die Designer mit Informationen über die Hochschule versorge. Im nächsten Artikel werde ich ein Anwendungsbeispiel einstellen, das die Kraft des neuen Designs deutlich zeigt.