Sozialwissenschaften der htw saar können am Campus Rastpfuhl bleiben

Die Caritas Trägergesellschaft Saarbrücken mbh (cts) und die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes (htw saar) sind übereingekommen den Mietvertrag für das Gebäude Rastpfuhl 12 a (Campus Rastpfuhl: „Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit“) am Rastpfuhl bis Ende März 2017 vorübergehend zu verlängern.

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Neues zum Hochhaus (Geb. 11)

Heute konnte man der Saarbrücker Zeitung entnehmen, dass es einen Durchbruch beim htw saar-Hochhaus gegeben hat. Dem Bericht zufolge könnte das komplette Gebäude ab dem Wintersemester 2015/16 für die htw saar nutzbar sein:

„Sollte ein entsprechender, neuer Bauantrag vorliegen, sehe sie (Baudezernentin Wandel-Hoefer, Anm. d. Red.) keine Probleme, dass die Bauaufsicht grünes Licht gebe.“

„Ein Termin im Herbst wäre auch mein Wunsch“, sagte Wolfgang Memminger (Geschäftsführer der Projektgesellschaft Falko, Anm. d. Red.)

Prof. Dr. Wolrad Rommel, Rektor der htw saar, freut sich über die Bewegung in der Hochhausplanung. “Wir sind gespannt auf das Raumkonzept und erwarten, dass man auf uns als Nutzer zugeht und uns in die weitere Planung miteinbezieht.”

Aktuell liegen der Hochschule jedoch keine offiziellen und belastbaren Informationen vor. Bis auf Weiteres bleibt die htw saar daher an der Entwicklung der alternativen Interims-Lösungen für die Fakultät für Sozialwissenschaften und die Schule für Architektur Saar dran, um die Lehre auf jeden Fall sicher stellen zu können.

Daher die große Bitte an alle, die in den nächsten Tagen einen Fragebogen zu genutzten Verkehrsmitteln und -wegen erhalten, diese Mitwirkungsmöglichkeit aktiv zu nutzen.

Entscheidungen im neuen Jahr

Am 12. Dezember 2014 kam es in der 5. Besprechung der AG „Interimslösungen“ (htw saar, Staatskanzlei, Bauverwaltung des Landes) zu keinem Beschluss, weder hinsichtlich des Standorts der Schule für Architektur Saar noch hinsichtlich des Standorts der Sozialwissenschaften; es sind noch weitere Rahmenbedingungen zu klären. Die 6. Besprechung der AG wird früh im neuen Jahr stattfinden.

Standortlösungen für die Fakultät für Sozialwissenschaften

Für die Fakultät für Sozialwissenschaften gibt es zwei Standort-Optionen:

1. Verbleib des Studienbereichs “Soziale Arbeit und Pädagogik der Kindheit” am Campus Rastpfuhl; Verbleib des Studienbereichs “Pflege und Gesundheit” am Campus Alt-Saarbrücken
pro: gute (Campus Alt-Saarbrücken) bzw. sehr gute (Campus Rastpfuhl) ÖPNV-Anbindung; Gebäude teilweise für mobilitätseingeschränkte Personen geeignet; Nähe zu Kooperationspartnern im Stadtgebiet, Nähe zu Wohn- und Kinderbetreuungsorten.
contra: Raumknappheit; maroder Zustand der Gebäude am Campus Rastpfuhl, provisorische und wenig nutzergeeignete Räume und Büros am Campus Alt-Saarbrücken; ggf. höhere Mietkosten am Campus Rastpfuhl; Fakultät ist auf zwei Standorte verteilt.

2. Umzug der Studienbereiche “Soziale Arbeit und Pädogik der Kindheit” und “Pflege und Gesundheit” nach St. Ingbert (Karlsberggebäude/Ludwigsschule)
pro: Fakultät wird zusammengeführt, Raum für Weiterentwicklung der Fakultät; bessere Parkplatzsituation, gute ÖPNV-Anbindung, kooperative Grundeinstellung der Stadt St. Ingbert in allen Belangen.
contra: zusätzlicher logistischer Aufwand für Studierende und Beschäftigte.

Aktuell in der Bearbeitung: beide Gebäude müssen für mobilitätseingeschränkte Studierende und Beschäftigte und gemäß Brandschutz- und Sicherheitsbestimmungen ertüchtigt werden; Turnhalle der Ludwigsschule muss in Hörsaal umgebaut werden; für die Bibliothek müssen ggf. Raumaufteilungen verändert werden; Mensa muss optimiert werden; die Anbindung an das IT-Wissenschaftsnetz muss erfolgen.

Die Hochschulleitung hält den Umzug nach St. Ingbert für die bessere Lösung für Studierende, Beschäftigte und für die Weiterentwicklung der gesamten Hochschule; sie versichert, dass der Umzug nur stattfindet, wenn die Gebäude wie oben aufgeführt ausgebaut sind und eine Hochschulinfrastruktur realisiert ist (Bibliothek, Mensa, Anbindung des Standortes an das IT-Hochschulnetz, großer Hörsaal (bis zu 150 Personen), geeignete Arbeits-, Seminar- und Vorlesungsräume).

Die Umbauten in der Ludwigsschule werden von der Stadt St. Ingbert auf eigene Kosten durchgeführt.

Ein kurzer Hinweis noch: Die htw saar kann Standort-Entscheidung nicht autonom treffen; aber sie kann sich für einen Standort aussprechen. Die Entscheidung liegt letztlich bei der Landesregierung bzw. dem zuständigen Fachministerium, der Staatskanzlei.