Informationen zur ÖPNV-Anbindung des Campus Göttelborn

Die Verkehrsmanagement Gesellschaft Saar (VGS) erhöht die Taktung ihrer Buslinie 172 (Hauptbahnhof Saarbrücken nach Göttelborn Fachhochschule) und stellt eine zusätzliche Buslinie vom Bahnhof Quierschied zum Campus Göttelborn zur Verfügung.

Die DB regio bedient die Strecke von Saarbrücken Hauptbahnhof nach Quierschied zu Stoßzeiten im 20/40-min-Takt, ansonsten stündlich.

So ist von Montag bis Freitag tagsüber eine Erreichbarkeit vom Saarbrücker Hauptbahnhof aus und zurück im Halbstundentakt gewährleistet.

Weitere Buslinien verkehren im Stundentakt von anderen Orten im Saarland (z. B. Buslinie 301, Neunkirchen Stummplatz nach Göttelborn Casino).

Da das Studierverhalten im Bereich der Architektur auch Wochenenden und Randzeiten einschließt, wird zu diesen Zeiten die Verbindung auf den Campus mit Anruf-Sammeltaxi gewährleistet.

Schule für Architektur Saar der htw saar zieht zum Sommersemester 2016 für fünf Jahre nach Göttelborn

Die Schule für Architektur Saar (SAS) ist derzeit mit ihren rund 260 Studierenden aufgrund der noch fehlenden Bezugsfähigkeit des htw saar-Hochhauses an mehreren Standorten in Saarbrücken untergebracht. Wegen akuter Überbelegung und erforderlicher Sanierungsmaßnahmen am Campus Rotenbühl ist eine Interimslösung notwendig.

Der heutige Ministerratsbeschluss gibt grünes Licht für die vorübergehende Unterbringung der SAS in Göttelborn. Er sichert die Finanzierung für die Anmietung der Räume und gibt den Startschuss für die Realisierung der Maßnahmen, die den Campus Göttelborn für die Studierenden attraktiv gestalten lassen und die Erreichbarkeit verbessern. Aus Sicht des Dekans der Fakultät für Architektur und Bauingenieurwesen, Prof. Heiko Lukas, bietet die besondere Lernatmosphäre am Campus Göttelborn eine hervorragende Grundlage für die hohen Standards der Qualität von Lehre und Forschung.

Die Qualität und der Erfolg der Lehre der Schule für Architektur Saar werden durch die angebotenen studentischen Arbeitsplätze maßgeblich gesteigert.

Die Räumlichkeiten auf dem Campus Göttelborn lassen daher sowohl eine hohe Identifikation der Studierenden mit der eigenen Schule für Architektur Saar, als auch wertvolle Synergie-Effekte aus der Positionierung innerhalb der Hochschullandschaft erwarten.

Die Sicherstellung von Lehre einschließlich praktischer Entwurfsarbeiten und Forschung ist hierbei für den Rektor der htw saar, Prof. Dr. Wolrad Rommel, Entscheidungsgrundlage gewesen. Der Umzug ist in der vorlesungsfreien Zeit im Frühjahr 2016 vorgesehen, damit zum Sommersemester 2016 Lehre und Studium der Architektur in Göttelborn stattfinden können. So wird eine stabile fünfjährige Übergangslösung für die Architektur an der htw saar geschaffen, bis ein Umzug an den Campus Alt-Saarbrücken realisiert werden kann.

Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer ist über die gute Interimslösung für die SAS zufrieden. „Die inhaltlichen Anforderungen an die Architektur können an dem Standort Göttelborn mit dem Charme eines sich im Strukturwandel befindlichen ehemaligen Bergbaustandortes kombiniert werden“, so Kramp-Karrenbauer.

Um den Standort Göttelborn als attraktiven Hochschulcampus nutzen zu können, wurden die von Studierenden erarbeiteten Verbesserungswünsche aufgenommen. Sichergestellt werden mussten z. B. Erreichbarkeit und Logistik des neuen Campus, Verpflegung zu Mensapreisen und die Versorgung mit Modellbau- und Zeichenmaterialien sowie großzügige Öffnungszeiten der Arbeitsräume.

Durch die kooperative und offene Art der ÖPNV-Anbieter konnte eine gute Lösung für die Verkehrsanbindung gefunden werden. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln wird der Campus an Wochentagen mindestens halbstündlich erreichbar sein. Da das Studierverhalten der SAS Wochenenden und Randzeiten mit einschließt, wird zu diesen Zeiten die Verbindung auf den Campus mit Anruf-Sammeltaxi gewährleistet werden. Den SAS-Studierenden wird über soziale Medien, die SAS-Homepage und Informationsmaterial frühzeitig das gesamte ÖPNV-Angebot und alle anderen Rahmenbedingungen kommuniziert. Des Weiteren wird auch die Bildung von Fahrgemeinschaften durch die Hochschule organisatorisch unterstützt.

Am Campus Rotenbühl schafft der Umzug der SAS dringend benötigten Platz für die Wirtschaftswissenschaftler und Wirtschaftsingenieure. Nach der Sanierung der dortigen Gebäude bietet sich für die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften die Möglichkeit, sich im Rahmen der Landeshochschulentwicklungsplanung weiter zu entwickeln.

„Die Ertüchtigung eines weiteren Gebäudekomplexes am Campus Rotenbühl ist die Voraussetzung für die seit langem benötigte Schaffung von Laboren zum Ausbau der wirtschaftsingenieurwissenschaftlichen Studiengänge an der htw saar. Hier fehlten bisher die notwendigen Laborflächen, die für eine technologie- und zugleich praxisorientierte Ausbildung auf hohem Niveau unabdingbar sind. Darüber hinaus ergibt sich nun endlich auch ein räumliches Entwicklungspotential für die zunehmende Nachfrage nach Angeboten der wissenschaftlichen Weiterbildung“, so Prof. Dr. Steffen Hütter, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften.