Standortlösungen für die Schule für Architektur Saar

Die Schule für Architektur Saar (SAS) ist, wie die Fakultät für Sozialwissenschaften, von einem möglichen Ausweichstandort für fünf Jahre betroffen. In Frage kommt aus Sicht der Hochschulleitung der Campus Göttelborn, da hier eine für die Architekturstudiengänge gute Gebäudestruktur vorliegt. Der Campus hat den Nachteil, dass die ÖPNV-Anbindung nicht optimal ist. Die Stadt Saarbrücken hat inzwischen das ehemalige Siemens-Gebäude ins Gespräch gebracht. Aus Hochschulsicht ist dieses Gebäude aufgrund der Größe und der Energiebilanz ungeeignet.

An der SAS gibt es seit November eine AG Rahmenbedingungen, die aus Studierenden, Professorinnen und Professoren, Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und der Referentin des Rektors, besteht. Sie tagt regelmäßig, teilweise auch sas-intern und erarbeitet die Rahmenbedingungen, die für ein Architekturstudium in Göttelborn vorhanden sein müssen.

Folgende Rahmenbedingungen wurden durch die AG als besonders wichtig herausgearbeitet:

  • Öffnungszeiten 24/7 zumindest für Bereiche, in denen Studierenden-Projektarbeit stattfindet
  • Beleuchtung der Campusflächen außen
  • Arbeitsplätze für sehr viele Studierende (da man den ganzen Tag dort arbeiten können muss)
  • Spinde und Verwahrmöglichkeiten
  • Planschubladen (abschließbar)
  • eigenes Café/Kommunikationsraum
  • Materiallager und -verkauf
  • gesicherte erschwingliche Essensversorgung

Die Hochschule prüft, ob und wie diese Rahmenbedingungen realisiert werden können.

Positiv stimmt die Anfrage der saarVV-SNS Saarländische Nahverkehrs-Service GmbH nach dem Bedarf der Hochschule zur besseren Anbindung der Standorte Göttelborn und St. Ingbert (möglicher Standort für die Fakultät für Sozialwissenschaften). Hier wurde zunächst kommuniziert, dass noch keine Entscheidungen gefallen sind, man aber auf die ÖPNV-Anbieter zukommt, sobald das der Fall ist (Strecken, Zeiten, Stopps).

14 thoughts on “Standortlösungen für die Schule für Architektur Saar

  1. Die Rahmenbedingungen welche die AG erarbeitet hat sind ALLE hinfällig insofern nicht ein effizientes öpnv Konzept erstellt wird. Dieses sollte den Öffnungszeiten / Arbeitszeiten 24/7 angepasst sein und nicht nur in shuttles nach sb hbf bestehen.
    Es kann keine Zukunft in göttelborn geben wenn der weg zu Lehrveranstaltungen von den Haupt Bahn Achsen des Saarlandes länger ist als der weg zu einer anderen Hochschule. Dann muss der Mehrweg durch mehr Qualität in der Lehre als in den anderen Standorten (Kaiserslautern / trier) gerechtfertigt werden. Und da wird die Luft für die sas dann sehr dünn

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